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(Thema des Kunstprojektes sind die Erinnerungen an die 1990er Jahre in Georgien und Deutschland. Ende der 1980er Jahre, nach Perestroika und dem Zusammenbruch der UdSSR, hat Georgien die Unabhängigkeit und Deutschland die Wiedervereinigung erlangt. In beiden Ländern haben die Umbauprozesse vom kommunistischen zum kapitalistischen System ein problematisches Erbe hinterlassen: Georgien hat bis heute zwei Konfliktzonen und Deutschland eine mentale Grenznarbe zwischen Ost und West.

Aus seiner Erinnerung an das Haus der Großmutter im sowjetischen Ordschonikidse (heute russisch Wladikawkas) rekonstruierte Lado Khartishvili während seines Graduiertenstipendiums einen Raum in seiner Wohnung in Halle/Saale. Das Haus der Großmutter ging aufgrund der politischen Lage im Kaukasus in den 1990er Jahren verloren. Für den Raum in Halle/Saale wurde in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Anne Baumann eine deutsch-georgische Materialsammlung angelegt. Diese Sammlung besteht aus privaten und allgemeinen Erinnerungsstücken aus den 1990er Jahren.

Schlüsselpunkt des Kunstprojektes ist die Präsentation, in Form einer Interaktion, welche als offener Prozess gedacht ist. Jeder ist dazu eingeladen, einen Tag in dem Raum zu verbringen und dadurch einen persönlichen Zugang und Beitrag zum Thema zu schaffen. Für intensive Gespräche bis in die Nacht hinein bietet der Raum eine Übernachtungsmöglichkeit.)

APARTMENT 11

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